Mut zum ungemachten Bett – und was sonst noch Milben aus dem Bett vertreibt
14. Januar 2026
Wer es zu Hause einladend und ordentlich mag, legt Wert auf eine aufgeräumte Wohnung. Das fängt bei herumliegenden Kleidungsstücken an und hört beim morgendlichen Bettenmachen noch lange nicht auf. Manch einer nimmt beim Aufräumen im Schlafzimmer eine Abkürzung und verdeckt das ungemachte Bett mit einer Tagesdecke.
Tipp: Als praktischer Bettüberwurf sorgt eine Wohndecke im Handumdrehen für Ordnung im Schlafzimmer. Sie spart außerdem Zeit, die morgens vor der Arbeit häufig knapp bemessen ist – denn jede Minute im gemütlichen Bett ist kostbar.
Ordnung ist einfach schön! Eine aufgeräumte Wohnung schafft ein Gefühl der Ausgeglichenheit und Zufriedenheit! Dennoch gibt es gute Gründe, das Bett morgens nicht sofort zu machen und den Herrgott einfach mal einen guten Mann sein zu lassen. Warum ungemachte Betten gesünder sein können und eine Erleichterung für Menschen mit Allergien und empfindlichen Atemwegen darstellen, erfahren Sie hier.
Inhalt:
Das Bett – Paradies für Hausstaubmilben
Milben lieben feuchtwarmes Bettklima
Mit frischer Luft gegen Milben
Darum ist ein ungemachtes Bett gesünder
Das Bett – Paradies für Mensch und Tier
Das Bett ist für viele weit mehr als nur ein Schlafplatz. Es ist ein Rückzugsort, um sich von den Strapazen und Anstrengungen des Tages zu erholen. Hier kann sich der Körper in der Nacht entspannen und neue Energie für den nächsten Tag tanken. Mit der passenden Matratze, einem gemütlichen Kopfkissen und samtweicher Bettwäsche wird das Bett zum gemütlichsten Ort der Welt, der an kalten Tagen wärmt und ein Gefühl der Geborgenheit fördert.
Tipp: Wirklich gemütlich wird das Bett durch die Kombination aus einer zum Körper passenden Matratze mit dem richtigen Härtegrad, einem zur Schlafposition passenden Kopfkissen mit optimaler Nackenunterstützung und hautsympathischer Bettwäsche, die nicht kratzt und für ein optimales Schlafklima sorgt.
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Milben lieben feuchtwarmes Bettklima
Nicht nur wir fühlen uns im warmen Bett rundum wohl – für Hausstaubmilben ist es ebenfalls ein Paradies und gleichzeitig ein gefundenes Fressen zur unkontrollierten Vermehrung. Milben lieben das feuchtwarme Bettklima, das ihnen einen optimalen Nährboden bietet. Hier können sie sich ungestört ausbreiten und ihren Milbenkot hinterlassen, der als Hauptauslöser für Hausstauballergien gilt.
Laut Dr. Stephen Pretlov, Professor an der Kingston University London, können sich in einem durchschnittlichen Bett bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben einnisten. Die winzigen Spinnentiere sind mikroskopisch klein und mit bloßem Auge nicht sichtbar. Die von ihnen produzierten Allergene haben es jedoch in sich – sie können Allergikern und Menschen mit empfindlichen Atemwegen die Nachtruhe erheblich erschweren.
Schweiß, Speichel, Hautschuppen und Haare – unter der Bettdecke finden Milben alles, was ihr Herz begehrt. Nahrung in Hülle und Fülle, kombiniert mit der im Bettzeug gespeicherten Körperwärme und nächtlicher Dunkelheit, macht das Bett zum idealen Nährboden für Milben und Bakterien. Und Nachschub gibt es Nacht für Nacht! Ein Mensch schwitzt rund einen Liter Flüssigkeit pro Nacht aus und verliert etwa10 bis 15 Gramm Hautzellen pro Tag. Viele davon landen nachts im Bett und verschwinden in den Bettlaken. Hinzu kommen zwischen 50 bis 100 Haare, die jede Nacht im Kopfkissen verbleiben.
Kurzum: Paradiesische Verhältnisse für Milben und weitere Mikroorganismen, die Krankheiten wie Hausstauballergie und Asthma begünstigen können.
Tipp: Atmungsaktive Matratzenauflagen und Matratzenschoner schützen die teure Matratze vor Feuchtigkeit und Verunreinigung. Sie verhindern, dass Schweiß, Hautschuppen oder andere Verunreinigungen in die Matratze eindringen und deren Lebensdauer verkürzen.
Mit frischer Luft gegen Milben
Was morgens für Ordnung im Schlafzimmer sorgt, ist aus hygienischer Sicht oft ein Fiasko! Wird das Bett direkt nach dem Aufstehen gemacht und zusätzlich noch eine Tagesdecke über die Bettdecke gelegt, wird die notwendige Durchlüftung des Bettes verhindert. Die Körperwärme bleibt länger in Matratze und Bettzeug gespeichert, Feuchtigkeit kann nicht entweichen. Das kann bei ungünstigen Temperaturen sogar zu gesundheitsgefährdender Schimmelbildung führen.
Trockenheit und ein kühles Bett – Milben hassen nichts mehr als frische Luft, denn durch eine gute Luftzirkulation ihnen der Nährboden entzogen. Je besser Matratze und Bettwäsche durchlüften können, desto schlechter können sich Milben vermehren.
Darum ist ein ungemachtes Bett gesünder
„Schon etwas so Einfaches wie ein tagsüber ungemachtes Bett kann den Laken und der Matratze Feuchtigkeit entziehen, so dass die Milben austrocknen und schließlich absterben.“, erklärt Dr. Pretlove die Vorteile eines ungemachten Bettes.
Daher sollte man sich das sofortige Bettenmachen am Morgen sparen und die Decke nach dem Aufstehen zunächst offen lassen, um die Belüftung zu fördern. Hilfreich ist auch, Decke und das Kissen gut aufzuschütteln und danach an der frischen Luft auskühlen zu lassen.
Tipp: Für optimale Betthygiene sollte das Bettzeug regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Ein abnehmbarer Matratzenbezug mit Reißverschluss erleichtert die Reinigung ebenso wie Spannbettlaken mit Rundumgummizug.