Melatonin – natürliches Schlafhormon, aber nicht risikofrei. Wie Sie auch ohne Einschlafhilfe besser schlafen

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Natürlich besser schlafen: Warum Melatonin nicht immer die beste Lösung ist

03.00 Uhr: Der Wecker hat nicht geklingelt, aber dennoch liegt man mitten in der Nacht mit offenen Augen wach im Bett. Schlafstörungen – ein Problem, unter dem immer mehr Menschen leiden. Entsprechend boomt der Markt mit Einschlafhilfen, die den Schlaf fördern sollen. Allerdings warnen Experten, dass nicht alle Mittel wirklich helfen und bei dauerhafter Einnahme sogar gesundheitliche Risiken bergen. Was wirklich beim Schlafen hilft und bei Melatonin als Einschlafhilfe vorsichtig sein sollte, lesen Sie hier.


Inhalt:

Melatonin – natürliches Schlafhormon, aber nicht risikofrei

Studie zeigt Zusammenhang: Herzschwäche und erhöhte Sterberate

Besser schlafen ohne Pillen: Ursachen statt Symptome behandeln

Mit der passenden Matratzen natürlich besser schlafen

Die wichtigsten Kriterien beim Matratzenkauf

Top-Empfehlung Taschenfedermatratzen

Top-Empfehlung Schaumstoffmatratzen

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Melatonin – natürliches Schlafhormon, aber nicht risikofrei

Es gilt als beliebtes Heilmittel bei Schlafproblemen und unruhigen Nächten: Melatonin, das natürliche Schlafhormon, das in den verschiedensten Darreichungsformen zur Verkürzung der Einschlafzeit und zur Linderung von Schlafproblemen erhältlich ist. Besonders populär sind Melatonin-Sprays, die rezeptfrei in Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich sind, sowie Tropfen, Schmelztabletten, Kapseln und Gummibärchen mit Melatonin-Anteil. Der Körper bildet Melatonin in der Zirbeldrüse und schüttet es bei Dunkelheit aus, um dem Körper Müdigkeit zu signalisieren. 

Millionen Menschen vertrauen auf die Wirkung von Melatonin in der Annahme, dass das Schlafhormon ungefährlich ist.  


Gut zu wissen: Die körpereigene Produktion von Melatonin nimmt im Alter ab, was ein häufiger Grund für Schlafprobleme ist. Helles Tageslicht hemmt die Bildung im Körper, während blaues (TV- oder Bildschirm-) Licht die Ausschüttung am Abend stören kann.


Eine neue Studie warnt nun jedoch vor der dauerhaften Einnahme von Melatonin. Der langfristige Gebrauch von Melatonin birgt möglicherweise erhebliche Risiken. Ein höheres Risiko für Herzinsuffizienz und Sterblichkeit wird mit der Melatonin-Einnahme in Verbindung gebracht.

Vorgestellt wurde die Studie im November 2025 auf der Jahrestagung der American Heart Association (AHA) in New Orleans. Forscher der New Yorker SUNY Downstate Medical Center analysierten in dieser Langzeitstudie die Gesundheitsdaten von mehr als 130.000 Patienten, die unter Schlafproblemen litten. Die Ergebnisse der Studie sind besorgniserregend.

Studie zeigt Zusammenhang: Herzschwäche und erhöhte Sterberate

Laut den Studienergebnissen war das Risiko für eine Herzschwäche bei den Personen, die Melatonin über einen längeren Zeitraum eingenommen hatten, fast doppelt so hoch wie bei den Personen, die das Hormon nicht konsumierten. Deutlich erkennbar waren auch die Unterschiede bei Krankenhausaufenthalten. Melatonin-Nutzer wurden häufiger mit einer Herzinsuffizienz ins Krankenhaus eingewiesen und auch die Sterberate war fast doppelt so hoch.

Melatoninprodukte sind daher möglicherweise nicht so harmlos, wie landläufig angenommen wird. Die Autoren der Studie raten daher dazu, die dauerhafte Einnahme von Melatonin bei bestehenden Herz-Kreislauf-Problemen mit dem Hausarzt zu besprechen und gegebenenfalls auf andere Möglichkeiten zur Schlafverbesserung zurückzugreifen.

Besser schlafen ohne Pillen: Ursachen statt Symptome behandeln

Guter Schlaf ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben. Nur wer ausreichend lang und erholt schläft, startet morgens erholt in den Tag. Dennoch leiden viele Menschen unter Schlafproblemen und behelfen sich mit den verschiedensten Einschlafhilfen, anstatt der häufigsten Ursache für Schlafprobleme auf den Grund zu gehen. Neben Stress, ungünstigen Schlafgewohnheiten, Alkohol und ungünstigen Raumtemperaturen spielen vor allem die Matratze und das Kopfkissen bei der Schlafqualität eine erhebliche Rolle.

Mit der passenden Matratzen natürlich besser schlafen

Ist die Matratze zu hart oder zu weich, wird der Körper nicht ausreichend unterstützt, was zu Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen und Verspannungen führen kann. Ebenso verhält es sich mit dem Kopfkissen, als wichtige Basis für einen gesunden Schlaf. Das richtige Kissen stützt die Halswirbelsäule, beugt Verspannungen vor und trägt mit der Matratze dazu bei, dass die Wirbelsäule im Schlaf in ihrer natürlichen Position gelagert wird. 

Um Schlafprobleme zu vermeiden oder zu beseitigen, sollte daher immer zuerst das Bett unter die Lupe genommen werden, bevor man zu Einschlafhilfen greift. Eine ergonomische Matratze mit dem richtigen Härtegrad kann entscheidend dazu beitragen, den Schlaf zu verbessern.

Die wichtigsten Kriterien beim Matratzenkauf

Schlafposition

Bauch und Rückenschläfer benötigen im Schlaf mehr Unterstützung als Seitenschläfer. Daher ist es wichtig, dass die Matratze zur eigenen Schlafposition passt. 

Härtegrad

Der häufigste Grund, warum eine Matratze als unbequem empfunden wird, ist ein falscher Härtegrad. Die Matratzenhärte richtet sich nach dem Körpergewicht:

  • Härtegrad H1 – weich – bei einem Körpergewicht bis 60 kg
  • Härtegrad H2 – mittel – bei einem Körpergewicht von 60-80 kg
  • Härtegrad H3 – mittelfest – bei einem Körpergewicht von 80-100 kg
  • Härtegrad H4 – fest – bei einem Körpergewicht von 100-150 kg
  • Härtegrad H5 – sehr fest – bei einem Körpergewicht ab 150 kg

Gut zu wissen: Die Härtegrade von Matratzen sind nicht genormt. Daher können die Gewichtsangaben zu den Härtegraden je nach Hersteller variieren. 

Matratzentyp

Schaumstoffmatratze oder Taschenfederkernmatratze? Beide Varianten gehören zu den beliebtesten Matratzentypen mit individuellen Vorteilen und Eigenschaften. Eine Schaumstoffmatratze mit integrierten Liegezonen bietet punktgenaue Entlastung. Jede Körperregion wird optimal unterstützt. Taschenfederkernmatratzen sind besonders atmungsaktiv und daher eine gute Wahl, wenn man nach stärker schwitzt. Wichtig: Achten Sie nicht nur auf den Preis der Matratze, sondern auch auf die Komfortmerkmale!

Probeliegen vs. Probeschlafen

Kein Matratzenkauf ohne vorherigen Test! Testen Sie die neue Matratze auf jeden Fall „vorher“ aus – je länger desto besser. Tipp: Während im Fachhandel zumeist nur ein kurzes Probeliegen möglich ist, bieten Onlinehändler wie Matatzen Discount ihren Kunden an, die ausgewählte Matratze 30 Tage lang mit Rückgaberecht zu testen! 

Matratzengröße

Gerade bei der ersten eigenen Wohnung stellt sich oftmals die Frage: Wie groß soll das Bett eigentlich sein? Eine Matratze in der Größe 90 x 200 cm oder 100 x 200 cm bietet ausreichend Platz für Singles. Paare und Verliebte finden ausreichend Liegeplatz auf Matratzen in der Größe 140 x 200 bis hin zu 180 x 200 cm.

Hygiene und Pflege

Damit das Bett dauerhafte sauber und hygienisch bleibt, sollte die Matratze über einen abnehmbaren und waschbaren Bezug verfügen.

Qualität und Preis 

Gute Matratzen müssen nicht teuer sein. Hochwertige Matratze in allen Größen sind bei Matratzen Discount besonders günstig erhältlich.

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