Haustiere im Bett – ja oder nein?

Teilen:
Haustiere im Bett – Nähe genießen oder lieber getrennt schlafen?

Hund oder Katze gehören für viele Menschen zur Familie. Das Band zwischen Fellnase und Mensch hält zumeist ein ganzes Hunde- oder Katzenleben. Kein Wunder also, wenn irgendwann die Frage aufkommt: Darf die Fellnase mit ins Bett – oder lieber nicht?

Die Antwort ist weniger klar, als man denkt. Die Ergebnisse von Studien zum Thema Haustiere und der Alltag von Tierhaltern zeigen: Es gibt gute Gründe dafür – aber ebenso dagegen. Am Ende des Tages ist es immer eine individuelle Entscheidung, ob der haarige Mitbewohner mit ins Schlafzimmer darf, oder eben nicht. Was Sie bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen sollten, erfahren Sie hier.


Inhalt:

Neue Studie belegt: Jedes dritte Haustier darf im Bett schlafen

Warum Haustiere für viele mit ins Bett gehören

Die Vorteile: Was für das gemeinsame Schlafen spricht

Die Nachteile: Warum Haustiere im Bett problematisch sein können

Matratze und Sofa schützen

Matratzenauflagen

Sofaschoner

Eigener Schlafplatz ist für Haustiere wichtig

Den richtigen Platz für das Hundebett finden

Das ideale Katzen- und Hundebett: Darauf sollten Sie achten


 

Neue Studie belegt: Jedes dritte Haustier darf im Bett schlafen

Ab ins Körbchen, oder dich lieber mit ins Bett oder aufs Sofa? Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov kommt zu keinem klaren Ergebnis. Gemeinsam mit dem Haustier im Bett kuscheln? Das befürwortet etwa ein Drittel der Befragten in Deutschland. 29 Prozent gaben an, sich den Schlafplatz mit ihrem Vierbeiner zu teilen. Befragt wurden ebenso Tierbesitzer in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien.

Allerdings: Mit 52 Prozent schläft die knappe Mehrheit der tierischen Hausbewohner bevorzugt im eigenen Hundebett bzw. Katzenbettchen. Auch das Sofa wird gerne zum Schlafplatz auserkoren, gaben 27 Prozent der hierzulande Befragen an.

Warum Haustiere für viele mit ins Bett gehören

Die Gründe, warum sich Menschen den Schlafplatz mit ihren Haustieren teilen, sind meist emotional: Nähe, Geborgenheit und das Gefühl, nicht allein zu sein, spielen eine wesentliche Rolle. Gerade Singles und ältere Menschen empfinden das Haustier im Bett als beruhigend. Viele Hunde und Katzen lassen ihren Besitzern aber auch gar keine andere Wahl, als das Bett mit ihnen zu teilen. Wenn sie sich in die Kniekehle einkuscheln oder neben dem Kopfkissen Platz nehmen, wer will da schon nein sagen und den besten Freund des Bettes verweisen?

Die Vorteile: Was für das gemeinsame Schlafen spricht

Es bleibt festzuhalten, dass es Vorteile für Mensch und Tier hat, wenn sie sich den Schlafplatz teilen:

  • Kuscheln macht glücklich! Das zeigen Vierbeiner mit ihrer Körpersprache, etwa einem wedelnden Schwanz bei Hunden oder einem tiefen Schnurren bei Katzen, während sie sich genüsslich das Fell kraulen lassen. 
  • Stress wird reduziert! Die Nähe zum Haustier kann beruhigend wirken und Stress abbauen. Das spart mitunter den Gang ins Fitnessstudio, um bei einem Workout die negative Energie des Tages loszuwerden. Auskuscheln anstatt Auspowern! 
  • Tiere geben Sicherheit! Viele Menschen fühlen sich mit ihrem Haustier im Bett sicherer und weniger allein. Gerade ängstliche Menschen schlafen daher oft besser, wenn sich der vierbeinige Mitbewohner im Bett breitmacht.
Die Nachteile: Warum Haustiere im Bett problematisch sein können

Einer der häufigsten Gründe, warum Haustiere nicht im Bett schlafen dürfen, ist die Hygiene, dicht gefolgt vom Komfortverlust:

  • Hygiene und Allergene! Schlafen Katze oder Hund mit im Bett, landen unweigerlich Tierhaare, Hautschuppen aber auch allerlei Schmutz im Bett. Das ist nicht besonders appetitlich und für Allergiker ein echtes Problem.
  • Tierische Unfälle! Junge, ältere oder kranke Tiere können Urin oder Kot im Bett hinterlassen – ein echtes Problem für Matratzen und Bettwaren
  • Schlechterer Schlaf! Wenn sich Tiere nachts bewegen oder die Schlafposition wechseln, kann das den Schlaf empfindlicher Menschen stören – oftmals auch unbewusst. Dadurch wird der Schlaf weniger erholsam.

Matratze und Sofa schützen

Wer sich das Bett oder Sofa mit seinem Tier teilt, sollte Vorkehrungen treffen, um Matratze und Polster wirksam zu schützen.

Matratzenauflagen

Wenn die Fellnase mit ins Bett darf oder es tagsüber belagert, schützen wasserdichte Matratzenauflagen aus Saugflies zuverlässig vor:

  • Urin & Kot
  • Feuchtigkeit
  • Schmutz
  • Gerüchen

Und das, ohne das Liegegefühl zu beeinträchtigen. Die Saugvlies-Auflagen werden unsichtbar unter dem Laken auf die Matratze gelegt. So bleibt die Matratze gut geschützt vor jeglicher Art von Verunreinigung.

Sofaschoner

Viele Haustiere verbringen mehr Zeit auf dem Sofa als im Bett. Hinzu kommt, dass Katzen häufig aus Langeweile oder zum Stress-Abbau das Sofapolster mit ihren Krallen traktieren. Sofaauflagen und Sofaschoner schützen das Mobiliar zuverlässig vor:

  • Tierhaaren
  • Krallen
  • Flecken und Verunreinigungen

 Und: In die Jahre gekommene Sofas erscheinen mit einem stilvollen Sofaschoner im neuen Glanz. 

Eigener Schlafplatz ist für Haustiere wichtig

So schön das gemeinsame Kuscheln mit dem Haustier im Bett auch ist – Hunde und Katzen schlafen am besten im eigenen Bettchen! Während Katzen nicht zwingend ein eigenes Bett benötigen, da sie sich überall in der Wohnung an warmen und weichen Plätzen breitmachen, benötigen Hunde unbedingt einen festen und sicheren Schlafplatz, an den sie sich bei Stress oder drohender Gefahr zurückziehen können. 

Den richtigen Platz für das Hundebett finden

Damit sich Ihr Hund in seinem Hundebett rundum wohl- und geborgen fühlt, sollte sich sein Schlafplatz fernab vom alltäglichen Trubel befinden, also nicht inmitten von Durchgängen oder in direkter Nähe der Haustür.

Ideal sind:

  • ruhige Ecken im Wohnzimmer
  • Plätze mit Sichtkontakt zum Menschen, aber abseits des Geschehens
  • geschützte Nischen, zum Beispiel durch Möbel oder Treppen

Das ideale Katzen- und Hundebett: Darauf sollten Sie achten

Nicht jedes Bettchen oder Kissen für Tiere eignet sich gleich gut für Ihr Haustier. Die Auswahl sollte mit Bedacht erfolgen und auf die individuellen Bedürfnisse des Tieres abgestimmt sein. 

Ein ergonomisches Hundebett ist ideal für ältere Hunde mit Gelenkproblemen. Ein Hundebett mit erhöhtem Rand vermittelt ängstlichen Tieren ein Gefühl der Sicherheit. Ergonomische Hundebetten oder Hundesofas sind eine gute Möglichkeit, um die Fellnase rundum mit Komfort zu verwöhnen. 

Wichtig: Hunde- und Katzenbetten sind in unterschiedlichen Größen von S bis XL erhältlich. Das Bettchen sollte so groß gewählt werden, dass sich das Tier darin bequem breitmachen, sich drehen und ausstrecken kann. Es sollte keinesfalls zu groß sein, damit sich das Tier darin nicht verloren fühlt.