Schnarchen, unruhiger Schlaf: Mit welchen Tipps sich getrennte Schlafzimmer in der Partnerschaft vermeiden lassen
14. Januar 2026
Nach einem anstrengenden Tag ist erholsamer Schlaf mehr als nur eine Wohltat. Sich in die wärmende Bettdecke einkuscheln, den frischen Duft der Bettwäsche einatmen, während der Kopf sanft ins Kopfkissen einsinkt – gibt es etwas Schöneres? Der Körper braucht diese nächtliche Erholungsphase, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen und Energie für den nächsten Tag zu sammeln. Wird der Schlaf jedoch gestört, kann das eine Vielzahl von Auswirkungen haben, bis hin zu ernsthaften Beziehungsproblemen. Etwa dann, wenn die bessere Hälfte auf der anderen Bettseite schnarcht, sich unruhig hin und her wälzt oder gar im Schlaf zu reden anfängt, sodass man gezwungen ist, den gesamten Traum wie im Kino mitzuerleben. Wie sich derartige Schlafstörungen im Schlafzimmer mit einfachen Mitteln ausräumen lassen, um nicht über kurz oder lang in getrennten Schlafzimmern zu landen, erfahren Sie hier.
Inhalt:
Wie schlechter Schlaf die Beziehung beeinflusst
Auswirkungen von Schlafmangel auf die Beziehung
Getrennte Schlafzimmer und eine glückliche Beziehung schließen sich nicht aus
Wenn der Partner schnarcht: Anti-Schnarch-Kissen versprechen Abhilfe
So wirkt ein Anti-Schnarch-Kissen
Wenn die Bettdecke wandert und zum Problem wird: Zwei Decken statt einer
Warum zwei Bettdecken besser sind als eine
Die Vorteile von zwei getrennten Bettdecken
Wenn der Partner unruhig schläft: Welche Matratzen und Materialien vor Bewegungsübertragung schützen
Möglichkeiten, um Bewegungsübertragung im Doppelbett abzustellen
Wie schlechter Schlaf die Beziehung beeinflusst
Ein häufiges Problem im Schlafzimmer: Unterschiedliche Zubettgehzeiten oder Einschlafrituale, die den Schlaf des anderen beeinträchtigen. Ein paar Seiten in einem guten Buch vor dem Einschlafen zu lesen, soll schlaffördernd wirken. Problematisch wird es, wenn das Leselicht das Einschlafen der Person verhindert, die neben einem liegt. In der Anfangsphase einer Beziehung, in der man bekanntermaßen blind vor Liebe ist, schaut man über derlei Angewohnheiten wohlwollend hinweg. Je länger die Schlafstörungen jedoch anhalten und je mehr der Schlafentzug die Konzentrations- oder Leistungsfähigkeit im Alltag beeinträchtigt, desto größer wird die Gefahr partnerschaftlicher Konflikte. Denn Schlafmangel ist nicht nur schädlich für die Gesundheit – auch die Beziehung leidet darunter.
Auswirkungen von Schlafmangel auf die Beziehung:
- Erhöhte Reizbarkeit
- Geringere Konfliktfähigkeit
- Beeinträchtigung der Libido
- Verringertes Wohlbefinden
Was also tun, wenn einen der oder die Geliebte in die Schlaflosigkeit treibt? Aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausziehen? Für viele Paare ein No-Go. Das gemeinsame Schlafzimmer gilt als gesellschaftliche Norm. Getrennte Betten werden häufig als Problem ausgemacht, dabei tragen getrennte Schlafzimmer nicht selten zur Problemlösung bei. Allerdings braucht es dafür ausreichend Platz und Wohnraum, der vielerorts knapp ist. Okay, in der Not ist man kompromissbereit und nach vielen schlaflosen Nächten fällt einem die Räumung des geliebten Hobbyraums leichter, um Platz für ein zweites Bett zu schaffen. Aber müssen es immer sofort getrennte Schlafzimmer sein?
Getrennte Schlafzimmer und eine glückliche Beziehung schließen sich nicht aus
Dass getrennte Betten einer glücklichen Beziehung nicht im Wege stehen, beweisen Kate Middleton und Thronfolger Prinz William. Sie gelten mit ihren drei Kindern als Vorzeigefamilie im britischen Königshaus. Berichten zufolge schläft das royale Paar seit Jahren in getrennten Betten. Der Liebe zueinander scheint es nicht zu schaden. Königlich guter Schlaf und eine harmonische Beziehung schließen sich also nicht aus.
Bevor Sie nun aber Hals über Kopf das Schlafzimmer räumen, weil Ihnen der oder die Liebste nachts den Schlaf raubt, schauen Sie doch erst einmal, wie andere Paare ihre Schlafprobleme gelöst haben – ohne getrennte Schlafzimmer!
Wenn der Partner schnarcht: Anti-Schnarch-Kissen versprechen Abhilfe
Sogenannte Anti-Schnarch-Kissen haben schon manche Beziehung gerettet. Die ergonomisch geformten Nackenstützkissen zielen darauf ab, die Schlafposition und Atmung des Schlafenden zu optimieren und so nächtliches Schnarchen zu reduzieren oder ganz zu beseitigen. Sind die Atemwege frei, verschwinden häufig auch die Schnarchgeräusche. Anti-Schnarch-Kissen sind in verschiedenen Formen und Höhen erhältlich, um den unterschiedlichen Schlafpositionen Rechnung zu tragen.
So wirkt ein Anti-Schnarch-Kissen
Die Reduzierung des Schnarchens bewirkt ein Anti-Schnarch-Kissen durch eine Öffnung der Atemwege. Die ergonomische Kissenform sorgt dafür, dass der Kopf im Schlaf in eine Position gebracht wird, die dazu beiträgt, die Atemwege freizuhalten. Durch diese Korrektur der Schlafposition wird aber nicht nur die Atmung verbessert. Vibrationen im Hals- und Rachenbereich, die hauptsächlich für Schnarchen verantwortlich sind, werden durch die verbesserte Luftzufuhr ebenfalls reduziert.
Gut zu wissen: Empfehlenswerte Kissen, die Schnarchen reduzieren oder beseitigen, werden nicht immer als Anti-Schnarch-Kissen verkauft oder beworben. Meist handelt es sich bei diesen Kissen um orthopädische Nackenstützkissen oder ergonomische Kopfkissen zur Optimierung der Schlafposition.
Wenn die Bettdecke wandert und zum Problem wird: Zwei Decken statt einer
Sich im Bett aneinander kuscheln und gemeinsam unter der Bettdecke einschlafen – das klingt erst einmal romantisch und gemütlich. Wenn aber die gemeinsame Bettdecke in der Nacht von einer Bettseite auf die andere wandert, kann das zu einem jähen Aufwachen führen:
„Meine Freundin hat die Angewohnheit, nachts die Bettlaken wegzuziehen, und das führt dazu, dass ich oft plötzlich aufwache, weil mir kalt wird, wenn die Decke weggezogen wird. Manchmal zieht sie sie nur zur Hälfte weg, und ich klammere mich verzweifelt an die letzte Ecke der Decke. So oder so, ich kann nicht schlafen und ich kann die Decke nicht von ihr zurückbekommen, sobald sie sie hat.“
Quelle: reddit.com/r/relationships/ – Ttcnonbiomom
Warum zwei Bettdecken besser sind als eine
Die meisten Menschen bewegen sich im Schlaf, die einen mehr, die anderen weniger. Bereits kleinste Veränderungen der Schlafposition oder eine Drehung mit der Bettdecke können dazu führen, dass der wärmende Stoff vom Körper des Partners weggezogen wird und dieser dadurch aufgeweckt wird. Mit kalten Füßen schläft niemand gut! Noch unangenehmer wird es, wenn der ganze Körper fröstelt. Mit zwei statt einer Bettdecke entfällt der nächtliche Kampf um die Deckenhoheit.
Die Vorteile von zwei getrennten Bettdecken:
- Kein nächtlicher Deckenklau mehr
- Unterschiedliche Präferenzen bei Dicke und Material können berücksichtigt werden
- Weniger Störungen, verbesserter Schlaf
Gut zu wissen: Die beliebtesten Bettdecken-Größen für getrennte Decken im Doppelbett sind 135 x 200 cm und 155 x 200 cm. Die Wahl der Größe hat dabei nur geringe Auswirkungen auf den Preis. Eine Bettdecke 155 x 200 cm kostet nur unwesentlich mehr als eine Bettdecke 135 x 200 cm. Besonders günstig gelingt der Umstieg von einer auf zwei Bettdecken mit Ganzjahresbettdecken aus Mikrofaser, die aufgrund ihrer temperaturregulierenden Eigenschaften im Winter schön warm und im Sommer angenehm kühl sind.
Wenn der Partner unruhig schläft: Welche Matratzen und Materialien vor Bewegungsübertragung schützen
Vibrationen im Bett? Das verbinden die meisten Menschen mit positiven Schwingungen und Glücksgefühlen im Schlafzimmer. Unangenehm werden diese „Vibes“, wenn sie den Schlaf des Partners stören. Führen etwa häufige Bewegungen des Partners in der Nacht dazu, dass man selbst aufwacht, dann ist dafür die Bewegungsübertragung der Matratze verantwortlich. Die Bewegungen der einen Matratzenseite werden dabei auf die andere übertragen. Das muss nicht zwingend dazu führen, dass der Bettpartner sofort aufwacht. Die Bewegungen können aber dennoch so schlafstörend sein, dass man sich beim Aufsteheh wie gerädert fühlt und unter Tagesmüdigkeit leidet.
Es gibt Matratzen mit hervorragender und weniger guter Bewegungsisolierung. Leider spielt dieses Kriterium für viele Paare beim Matratzenkauf meist eine untergeordnete oder gar keine Rolle. Das rächt sich dann, wenn einer in der Beziehung schlaflos wachliegt, während sich der andere trotz unruhigem Schlaf im Land der Träume befindet.
Um die schlafstörende Bewegungsübertragung im Doppelbett abzustellen, gibt es zwei Möglichkeiten:
Getrennte Matratzen: Durch zwei Einzelmatratzen im Doppelbett werden die Bewegungen der Schlafenden auf den jeweiligen Matratzen isoliert. Voneinander getrennte Matratzen haben darüber hinaus den Vorteil, dass beide Partner ihre Matratze individuell auf ihre persönlichen Präferenzen beim Härtegrad abstimmen können.
Tipp: Die Lücke zwischen zwei nebeneinanderliegenden Matratzen – auch Besucherritze genannt – lässt sich mit einer Liebesbrücke schließen. Der Schaumstoffkeil wird einfach in die Lücke zwischen den Matratzen gesteckt und schon genießen Sie den Komfort einer durchgehenden Liegefläche.
Gut zu wissen: Für ein Doppelbett in der Größe 180 x 200 cm benötigen Sie zwei Matratzen 90 x 200 cm. Beliebte Einzelmatratzen für Doppelbetten sind Schaumstoffmatratzen aus hochwertigem Kaltschaum oder Komfortschaum, die mit einer langen Lebensdauer überzeugen.
Unsere Angebote für Schaumstoffmatratzen 90 x 200 cm:
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